
Moin moin, ihr Lieben!
Ach, es ist viel zu lange her, dass ich was von mir habe hören lassen. Leider ist der Grund dafür weder ein langer Urlaub noch ein Schreibprojekt, in das ich mit Haut und Haaren abgetaucht wäre. Nein, die Sache einfach nur ätzend, denn es geht mir nicht gut – sprich ich bin krank und das seit Ende August 2025.
Was bedeutet das konkret?
Was genau ich habe, können mir die Ärzte bislang nicht sagen, bzw. sie haben eine Vermutung, die aber nur schwer sauber zu diagnostizieren ist. Ich will euch hier nicht mit Details langweilen. Fakt ist, dass ich nur wenige Stunden am Tag etwas tun kann, bevor ich mich für längere Zeit wieder hinlegen muss. Monatelang habe ich gehofft, dass das von allein vorbeigehen und wieder besser werden würde, aber das ist nicht der Fall.
Entsprechend habe ich mich dazu durchgerungen, alle Veranstaltungen bis auf Weiteres abzusagen.
Was geht denn noch?

Schreiben! Das schaffe ich zwar auch nur sehr eingeschränkt, aber ihr glaubt gar nicht, wie dankbar ich dafür bin, jeden Tag zumindest eine kleine Weile in meine Geschichte abzutauchen. Das ist wie Urlaub für meine Seele, denn wenn ich mit Lena in der Stadtapotheke unterwegs bin, fühle ich mich fast normal und bin frei! Da kann ich richtig was bewegen und bin nicht gezwungen, den anderen bloß vom Sofa aus beim Leben zuzuschauen.
Blöderweise ist selbst meine Schreibenergie immer viel zu schnell wieder verbraucht und ich muss – ihr ahnt es – mich wieder für mehrere Stunden im Liegen ausruhen. Da bleibt einfach keine Kraft mehr für Social Media, Newsletter oder das beantworten von Mails.
Ach, ich sage euch, das ist echt der totale Mist, denn mein Kopf sprüht nur so vor Ideen. Ich möchte so gern mit der neuen Fantasy-Reihe starten, Glückstadtfotos schießen, meinen Garten auf Vordermann bringen, ja, sogar Fenster putzen würde ich gern (das hasse ich eigentlich wie die Pest!), aber mein Körper gibt das derzeit nicht her. Tatsächlich traue ich mich aktuell nicht mal, in den Urlaub zu fahren, weil selbst eine mehrstündige Autofahrt als Beifahrer schon zu anstrengend ist – und über irgendwelche Aktivitäten am Ferienort will ich gar nicht erst nachdenken.
Das hört sich doof an!
Ja, und das ist es auch. Und zwar so richtig! Manchmal möchte ich den Kopf am liebsten in den Sand stecken, aber Grimmarr sagt, das darf ich erst, wenn ich tot bin, und keinen Atemzug früher. 😜
Zum Glück unterstützt mich meine Familie. Und wenn ich mir meine Energie gut einteile (und vor allem nicht zu viel will), komme ich mit meinem neuen Alltag inzwischen halbwegs zurecht. Dann kann ich schreiben und sogar einmal am Tag für zwanzig Minuten spazieren gehen.
Wie geht es weiter?
Ich habe keine Ahnung, versuche aber Geduld zu haben. Zum Glück war Teil eins der Apothekerin schon fertig, bevor ich krank wurde. Es wird im Juni also was Neues von mir zu lesen geben.
So, ihr Lieben, jetzt ist schon wieder Feierabend bei mir und ich muss aufs Sofa. 🙄
An dieser Stelle noch ein dickes Dankeschön an alle von euch, die in diesem Jahr an mich gedacht, sich nach mir erkundigt oder mir gute Wünsche gesendet haben! Es ist ein schönes Gefühl, dass ihr mich nicht vergesst. 🤗🥰 Eines klar: Den Kontakt zu euch habe ich in den letzten Monaten sehr vermisst! Drückt mir die Daumen, dass es bald wieder bergaufgeht, ja?
Eure Johanna