Ab 40 geht es bergab!

Moin, Ihr Lieben!
Neue Brille, neues Glück . Da heißt es: frisch ans Werk! Es ist schon faszinierend, wenn alles, was man in der Nähe sieht, plötzlich scharf ist. Wow! Allerdings ist es im gleichen Maße schockierend, wenn man die Brille dann abnimmt und die Welt verschwimmt.  Auf einmal merke ich, dass ich auf meinem Handy ohne Vergrößerung kaum noch etwas lesen kann. (Das habe ich vorher energisch ignoriert!).

Tja, mein Optiker hatte recht: Ab 40 geht es rapide bergab (also mit der Nahsicht!). Er meinte, das würde noch schlimmer werden. . Meine Herren! In zwei Jahren ist es soweit und ich hole mir Gleitsichtgläser… ich werde echt alt… 
Naja, immerhin bin ich modisch jetzt wieder auf der Höhe der Zeit, wie mein Optiker mir versicherte. (Na, das hoffe ich doch !)

Euch einen wunderbaren Freitag! Auf ins Wochenende  .

Johanna
P.S.: Aktuell piesacken mich die Dämonen… oder ist das die Hitze? Also wirklich, ich komme gar nicht voran. Seufz…

Familienzuwachs

Moin! Schaut mal, was mir eine liebe Leserin gestern im Tausch gegen ein paar Postkarten vorbei gebracht hat!  Hach ich bin ganz verliebst in meinen Lesezeichen-Grimmarr!

Und Maike, Grimmarr guckt deswegen so angespannt aus der Wäsche, weil ihm das Wasser bis zum Halse steht – da kann selbst der oberste Heerführer schon mal die Fassung verlieren. 

1000 Dank für diese großartige Überraschung!

Fallrichtung: Erboden!

Moin Ihr Lieben! 
Als Fantasyautorin brauche ich keine Physik? Tja, leider habe ich mich da wohl verrechnet… 
Am Samstag war Ute bei mir, um die ersten 200 Seiten vom Skript zu diskutieren (vielen Dank noch mal für deine Anmerkungen, liebe Ute!  )
Diese Skizzen muss ich mir rahmen lassen. 

So, und jetzt geht es für mich in den Grundkurs Physik! Soll ja alles Hand und Fuß haben  .

Euch einen schönen Tag

P.S.: Gestern habe ich mit Maik den Plot fürs
Ende eingetütet – Action-Annika wird sich freuen. Grins.

Schluss mit Lustig

Moin moin Ihr Lieben!

Erst das Auto, jetzt die Brille!
🙈😥 Jetzt ist aber mal genug – so kann ich nicht arbeiten! Seufz…
 
Vielleicht habe ich ja selbst Schuld. Vor ein paar Wochen sagte ich zu meinem Mann:
 
Weißt du, ich hätte auch gern eine Sitzheizung in meinem Auto. Und ne Lenkradheizung wäre genauso fein.
 
Zack: Kupplungsschaden (Das neue Auto bekomme ich am Freitag. MIT Sitz- und Lenkradheizung😎😁)
Ich wieder:
 
Weißt du, ich glaube ich brauche mal eine neue Brille. Meine Nahsicht – also mit der stimmt was nicht. Die alte Brille ist eh schon 12 Jahre alt.
 
Zack: Sprung im Glas (Schuld war wohl die Steuer – also die Unterlagen, die auf der Brill gelandet sind).
Also war ich gestern bei Hippel und habe mir eine neue Brille ausgesucht. Die kommt nächste Woche. Mit der kann ich dann auch wieder das Kleingedruckte lesen und ich komme modisch in der Gegenwart an, wie sich mein Optiker ausdrückte. 🧐
 
Aber jetzt noch mal ganz deutlich:
 
Sonst brauche ich NIX Neues. Alles ist super! Fernseher, Spülmaschine, Notebook, Waschmaschine, Akkuschrauber, Fahrrad (auch wenn das bald älter als ich ist), Küchenradio, Mixer, … also, ihr Dämonen: Krallen weg von meinem Zeug!
 
Ach, übrigens: Schreiben kann ich zum Glück auch mit Sprung im Glas. Band 4 steht heute morgen auf Seite 270. Sofie, Jan und Xavosch müssen ran ans Eingemachte. Und die Dämonen geben mächtig Gas (bitte nur im Roman! 😉 )
 
Habt einen sonnigen Tag, Ihr Lieben!

Das ist Müll

Nee, Johanna, die ist hinüber, die muss in den Müll

, sagte mein Vater zu mir.

  

Meine Oma starb vor ungefähr 20 Jahren, doch erst vor einem halben Jahr wurde ihr Haushalt aufgelöst. Als Kind spielte ich häufig mit ihrer Briefwaage (das Teil war damals schon uralt) und einem Glas mit polierten Halbedelsteinen. Ich konnte stundenlang Steine sortieren und abwiegen. Sie waren so wunderbar glatt und bunt. Einfach einzigartig  .

Im November – es war ein grauer nasser Tag, an dem es gar nicht richtig hell werden wollte – schauten wir die Sachen durch. Ich fragte mich, ob es mein „Spielzeug“ wohl noch gäbe. Das Glas mit den Steinen entdeckten wir recht schnell, doch die Briefwaage war nicht auffindbar. Kurz bevor wir gehen wollten, tauchte sie jedoch in der kleinen Raum neben der Milchkammer auf. Ich habe das alte Stück kaum erkannt, so sehr war es korrodiert. Mein Vater sah mich zweifelnd an und meinte, dass die hinüber sei.

Ja, danach sah die Waage wirklich aus: hässlich braun angelaufen und pickelig vom Rost. Bei der Stellschraube war das Gewinde nicht mehr zu erkennen und die auch Skala war kaum noch lesbar. Der Gedanke, das die alte Briefwaage zu entsorgen, machte mich traurig.

Ach, Papa, ich nehme sie erstmal mit. Vielleicht bekomme ich sie wieder hin.

Bei mir zu Hause untersuchte ich erstmal Steine und das Glas. Beides war ganz klebrig und merkwürdig schmierig angelaufen. Also richtete ich in meinem Abwaschbecken ein Schaumbad und wusch meinen Schatz gründlich. Als ich die Steine zum Trocken auf einem Handtuch ausbreitete, brach ein einzelner Sonnenstrahl durch das triste Novembergrau, traf auf die sauberen Steine und ließ sie wie tausend Diamanten funkeln. Plötzlich war mir, als würde meine Oma hinter mir stehen und mich anlächeln, fast als wolle sie sagen: Danke, dass Du diese Sachen mitgenommen hast. Mir kroch eine Gänsehaut über den Rücken, gefolgt von tiefem Glück.

Die Waage bekomme ich auch noch hin!

, wusste ich in diesem Moment.

Ich besorgte mir Messingpolierpaste und feines Schleifpapier. Die Waage und ich verbrachten mehrere Stunden miteinander und jetzt am Ende sieht sie so aus. Mit etwas Öl, Geduld und dosierter Kraft habe ich sogar die Stellschraube wieder gangbar bekommen. Einmal eingestellt, ist das gute Stück unfassbar präzise, so dass ich sie wirklich benutzen kann.

Jeder Brief (also auch die Post aus der Nebelsphäre) darf einmal auf meine Waage, bevor er mein Büro verlässt. Dafür bin ich dankbar, denn bei jedem Wiegen breitet sich Wärme in mir aus und ich denke an meine Oma.

Und das Schönste: Meinen Kinder geht es wie mir damals. Sie lieben die Steine. Es wird also auch heute noch sortiert und abgewogen.

Tja, so schließt sich der Kreis  . Glück liegt eindeutig in den kleinen Dingen.